Klangteppich des Dankes und des Gebetes

Gott ist nicht still. Er ruft uns in seine Gemeinschaft.

In den christlichen Kirchen läuten seit Jahrhunderten die Glocken und rufen zum Gebet. Das geschieht in der Regel vor den Gottesdiensten. In den katholischen Kirchen läuten die Glocken seit Jahrhunderten zusätzlich auch morgens, mittags und abends.

Die Glocken wollen sagen:

  • Unsere Welt besteht nicht nur aus dem, was wir sehen, hören, machen und über das wir verfügen können.
  • Es gibt auch noch eine ganz andere Dimension, die uns unbedingt an-geht, die uns trägt und hält, die uns zur Ruhe kommen und nicht verzweifeln lässt: Gott.
  • Gott ist der Un-Verfügbare, der Un-Begreifbare: das Geheimnis der Welt.

Die Glocken rufen uns

  • heraus aus dem Trott des Tages, aus Angst, Not und Verzweiflung
  • in die Gemeinschaft mit Gott, die auch im Tod nicht zerbricht und darum die Fülle des Lebens ist.

Die Glocken laden ein

  • innezuhalten und vor den Schöpfer zu treten
  • ihm unser Leben anzuvertrauen z.B. im Gebet der Kirche, dem Vater unser